Ihr individuelles Selbstverteidigungstraining

Lieber Interessent/In,

dieses Angebot richtet sich an Menschen, die individuell betreut und gefördert werden möchten. Denen wichtig ist, dass sie in ihre oft knappen Zeit die richtigen Dinge richtig tun. Die dafür bereit sind, hart an sich und mit mir zu arbeiten.

Personal Training, das bedeutet, dass Ihnen von der ersten bis zur letzten Minute die Aufmerksamkeit Ihres Trainers gehört. Dass Ihr Trainer versteht, wo Sie aktuell stehen und wo Sie sich in der Zukunft sehen. Und der mit Ihnen eine realistische Zielvereinbarung für den Weg dahin trifft.

Sollten Sie Ziele haben, die Sie angehen möchten, aber nicht wissen, ob Sie das schaffen können oder ob sie realistisch sind, dann nutzen Sie das Kontaktformular dieser Webseite.

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Wann endet Krav Maga?

Zugegeben, eine etwas reißerische Überschrift, aber mit realem Hintergrund.

Beobachtet man einen typischen Unterricht für Selbstverteidigung, dann sieht der geneigte Beobachter meist folgendes: Der Trainer erklärt das Problem, anschließend zeigt er zeigt die Lösung in Form einer Technik. So weit, so gut. Was er nicht zeigt (oder vielleicht nur erklärt) ist, wie es nach der hoffentlich erfolgreichen Verteidigung weitergeht. Das überträgt sich dann auf das Handeln seiner Schüler. Der Schüler wiederholt das, was der Trainer vormacht. Was der Trainer nicht vormacht, macht der Schüler nicht nach.

So erlebt man, dass Schüler reihenweise nach einer geglückten Verteidigung einfach am Endpunkt der Verteidigungshandlung verharren und Ausschau nach „wer weiß was“ halten. Sicher wäre es klüger, die Beine in die Hand zu nehmen und den Ort des misslichen Erlebnisses schnellstmöglich zu verlassen – instinktiv die richtige Handlung, evolutionär der einzige Grund, warum wir heute überhaupt noch existieren. Und auch bei objektiver Betrachtung meist das rechtlich sichere Ende einer Notwehrhandlung.

Der Selbstverteidigungstrainer jedoch erklärt seinem Schüler, er hätte nun nach erfolgreicher  Verteidigung (was ist in dem Zusammenhang erfolgreich?) nach anderen Gefahren Ausschau zu halten. Warum sollte er sich an diesem eindeutig unsicheren Platz nach weiteren Gefahren umsehen, wenn er die Option hat, diesen zu verlassen und sich so möglichen weiteren Angriffen zu entziehen? Warum sollte er Zeit verschwenden?

Mag sein, dass diese Herangehensweise dem militärischen Hintergrund des Krav Maga geschuldet ist. Ist man als dienstlich Bewaffneter beruflich unterwegs, stellt es häufig keine Option dar, sich aus dem Staub zu machen. Hierfür ist es dann auch legitim (und derjenige ist auch legitimiert), sich wie oben beschrieben zu verhalten. Für Zivilisten kann jedoch nur gelten: Schnellstmöglich vom Acker!

Das sollte beim Training immer mit geübt werden, denn nur dann verdient das Training das Prädikat „Realistisch“. Hier kommt es dann auf richtiges Verhalten (wo ist der kürzeste und sicherste Weg, gibt es Hindernisse) an, auf die Fähigkeit, sich schnell entfernen zu können (einfach: in einem unbekannten Zeitraum schnell laufen können) und auch auf das Training der entsprechenden soft Skills wie Aufmerksamkeit, Sensibilität für die Situation und Stressresistenz.

Um zum Abschluss wieder zum Anfang zu kommen: Krav Maga als Synonym für eine Verteidigungshandlung endet dann, wenn der Angegriffene in Sicherheit ist. Für alle, die mit diesem Begriff nichts anfangen können: Sicher ist ein Platz dann (intuitiv), wenn Ihr Euch dort schlafen legen würdet.

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